DIVERSITÄT : VIELFALT STATT EINFALT

Was ist Diversität für uns?

Diversität bedeutet für die Naturfreundejugend Deutschlands, dass Menschen mit unterschiedlichen Eigenschaften und unterschiedlichen Bedürfnissen gemeinsam miteinander aktiv leben können.

Wir begreifen Diversität als menschenbejahendes Konzept, das im unmittelbaren Kontrast zu Ausgrenzung, Unterdrückung und Diskriminierung steht.

Ausgehend von diesem Verständnis, beinhaltet eine Auseinandersetzung mit Diversität für uns immer auch eine Auseinandersetzung mit bestehenden Hierarchien, Machstrukturen und Dominanzverhältnissen sowie mit den eigenen Verstrickungen darin.

Als Naturfreund*innen und als junge Menschen - als Demokrat*innen, Internationalist*innen und Sozialist*innen - glauben und kämpfen wir für die Überwindung gesellschaftlicher Grenzen. Denn das gute Leben ist für alle da.

Wir bieten regelmäßig Schulungen für eine diversitätsbewusste Jugendverbandsarbeit an. Auch unsere Handreichung „Diversität. Vielfalt statt Einfalt“ kann dir Einblicke und Impulse für deine eigne Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen geben. Kontaktiere uns, wenn du mehr erfahren möchtest.

"Niemand kann frei sein,
solange es nicht alle sind."
Erich Mühsam

Was denken Jugendliche und junge Erwachsene über Diversität? Wie nehmen sie Vielfalt und Verschiedenheit in der Gesellschaft wahr? Und welche Rolle kann die Jugendverbandsarbeit in der Auseinandersetzung mit Diversität spielen?

Drei Fragen. Drei Videos. Drei Antworten.

Vielfalt ist nicht erst seit gestern Normalität in unserer Gesellschaft, nur ist sie heute sichtbarer als noch vor wenigen Jahren. Menschen, die von Ausgrenzung und Diskriminierung betroffen waren und sind, organisieren sich, leisten Widerstand und kämpfen für ihre Rechte. Sie kämpfen nicht allein. Vielerorts sieht man Schulterschlüsse, neue Politiken und Strukturveränderungen. In der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen setzen sich inklusive Modelle mehr und mehr durch. Gleichberechtigte Teilhabe ist das erklärte Ziel.

Während sich die einen also positiv herausgefordert sehen und sich für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen, reagieren andere mit Ablehnung, Angst, Neid und Hass.

Das zeigt sich derzeit in den Wahlergebnissen der völkischen Parteien, brennenden Flüchtlingsunterkünften, Demonstrationen von sogenannten besorgten Bürgern gegen „Überfremdung“, in den Widerständen von Eltern gegen Inklusion und sexuelle Vielfalt in Schulen und Kindergärten, aber auch in tagesaktueller Politik wie etwa in der wiederentfachten Diskussion um die doppelte Staatsbürgerschaft und der Ehe für alle, der Kopftuchdebatte, der Errichtung von Bundesausreisezentren sowie im Versagen von Staatsorganen in Bezug auf Rassismus (Racial Profiling).

Der Traum von einer offenen Gesellschaft ist bedroht. Wir müssen darum kämpfen.

Im Leitbild der Naturfreundejugend heißt es: Eine Gesellschaft kann nur leben, wenn alle die Möglichkeit erhalten, sich entsprechend eigener Fähigkeiten und Bedürfnisse in die Gesellschaft einzubringen, an ihrer Entwicklung zu partizipieren und Anerkennung zu erfahren.

Eine Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig seiner Herkunft, seiner Sprache, seines Geschlechts, seiner Hautfarbe, seiner Sexualität, seiner Bildung, seiner physischen und psychischen Fähigkeiten und/oder seiner Religion in Frieden und Freiheit leben kann, ist nach wie vor gestaltbar. Wir müssen nur weiter gemeinsam unbeirrt voranschreiten.

Vielfalt und Verschiedenheit

Welche Erfahrungen machen Jugendliche und junge Erwachsene mit ihrer eigenen Vielfalt und Verschiedenheit? Wann fühlen sie sich machtlos und wann empowert?

Viel

Bart

Berge und Brüder

Berlin

Ein Liebesgedicht

Keinen Millimeter

Mädchen

Rollentausch

Geister

Die diversitätsbewusste Bildung geht davon aus, dass jeder Mensch schon einmal Erfahrung mit Ausgrenzung und Diskriminierung gemacht hat. Die Auseinandersetzung mit Vielfalt und Verschiedenheit ist also immer auch eine Auseinandersetzung mit der eigenen Vielfalt und Verschiedenheit und den damit zusammenhängenden Gefühlen, Gedanken und Erlebnissen.

Junge Menschen reagieren unterschiedlich auf Ausgrenzung und Diskriminierung. Während die einen mit Verletzung reagieren, werden andere aus Wut aktiv. Während die einen offen für Widerstand und Empowerment sind, fühlen sich andere eher als Opfer. All diese Reaktionen können zudem auch gleichzeitig oder zeitversetzt auftreten. In einem diversitätssensiblen Kinder- und Jugendverband ist Platz für all diese Reaktionen. Jede hat ihre Berechtigung. Auch Wut und Trauer sind kein Tabu.

Die Naturfreundejugend Deutschlands nimmt neben den individuellen Reaktionen aber immer auch die institutionelle Ebene in den Blick. Solange junge Menschen mit Migrationshintergrund schlechtere Bildungschancen haben, solange junge Menschen mit Behinderungen weiterhin in vielen alltäglichen Lebenssituationen eingeschränkt werden, solange die Suizidrate bei jungen Schwulen, Lesben oder Transsexuellen um ein Mehrfaches höher ist als im Durchschnitt junger Menschen, solange es den Gender Pay Gap, also das Verdienstgefälle zwischen Männern und Frauen, gibt, ist etwas faul in der Gesellschaft und gibt es Veränderungsbedarf über die individuelle Ebene hinaus.

Keine*r ist fehlerfrei!

Junge Naturfreund*innen initiierten im Winter 2016/2017 eine Social-Media-Kampagne. Darin erzählten Menschen über ihre eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung, Vorurteilen und Ausgrenzung. Allerdings nicht aus der Betroffenen-Perspektive. Stattdessen erzählten sie, wie sie selbst diskriminiert haben, vorurteilsvoll gehandelt oder gedacht haben. Dabei bleiben sie nicht anonym, sondern zeigen ihr Gesicht.

Interview:
Worum geht es bei der Kampagne?

Sina: Um Empathie und Selbstreflektion. Wir wollten zeigen, dass es möglich ist, auf eigenes Denken und Handeln zurückzublicken und zu sagen „Mit dem was ich heute weiß, mit den Erfahrungen die ich gemacht habe, gucke ich anders auf die Dinge. Heute würde ich nicht mehr so handeln.“

Also geht es auch ums Wiedergutmachen? Um Reue?

Sina: Nein, kein bisschen. Das ist keine Ablasskampagne.

Also benutzt ihr die Betroffenen nur um zu zeigen wie toll man sich als Mensch auf Kosten von anderen weiterentwickeln kann?

Lyonel: Nun ja, das könnte man so sehen... Es geht darum, reale Beispiele zu nennen und zu zeigen, dass eine Reflexion darüber sowohl möglich als auch nötig ist.

Sina: Wir sind schlussendlich schon zu der Überzeugung gekommen, dass diese Betrachtungsweise etwas verkürzt ist. Niemand von den Mitmachenden hat die Situationen absichtsvoll hergestellt um daraus etwas zu lernen. Im Grunde sind viele der Geschichten auch austauschbar, weil sie so andauernd und überall passieren. Leider.

Was ist das Ziel der Kampagne?

Sina: Wir wollten zeigen, dass wir alle Teil der Gesellschaft sind. Dadurch sind wir auch alle Teile von Unterdrückungs- und Machtsystemen. Ob es uns gefällt oder nicht. Es geht also nicht um die Anderen, die Nazis oder AFD-Wähler*innen.

Lyonel : Ja, genau. Es geht um uns, wenn wir über Vorurteile, Diskriminierung und Stereotype sprechen.

Aber ihr seid doch Naturfreund*innen. Im Leitbild steht doch, dass ihr gegen Ausgrenzung und Unterdrückung seid. Inwiefern habt ihr denn Teil an Diskriminierung?

Sina: (lacht) Nur weil ich Naturfreundin bin, bin ich doch nicht außerhalb der Welt und total fehlerfrei. Das wäre ja toll. Was meinst du, was wir da für einen Mitgliederzulauf hätten. Geil!

Lyonel: Menschen die sich als Antirassist*in, Antisexist*in et cetera... empfinden oder bezeichnen, versuchen oft bewusste Diskriminierungen zu vermeiden. Trotzdem handelt und/oder denkt der Mensch oft unreflektiert diskriminierend. Davon kann ich mich auch selber nicht ausnehmen.

Sina: Das Stichwort ist hier wohl Sozialisation. Jede Generation überliefert ihre Stereotypen und Vorurteile an die nächste Generation. Man kann also sehr wohl rassistisch handeln ohne Rassist zu sein. Das ist wichtig zu verstehen.

Warum?

Sina: Wenn ich immer nur verstehe „du bist ein Sexist“, wenn Menschen mir aber in Wirklichkeit mitgeteilt haben „hey, das was du da gerade gesagt oder getan hast, nehme ich als sexistisch wahr. Das ist scheiße und es verletzt mich.“, dann werde ich vermutlich immer in eine Abwehrhaltung gehen.

Lyonel: Wenn ich aber verstehe, dass ich in einer Gesellschaft aufgewachsen bin, die ein System von Machtstrukturen und Diskriminierungen enthält, dann wird mir bewusst, dass Menschen diese Diskriminierungen teilweise verinnerlicht haben.

Zum Abschluss, wenn ihr euch alle so viel Gedanken gemacht habt, seid ihr ja bestimmt total fehlerfrei und respektvoll. Diskriminierung ist für euch bestimmt ein Fremdwort.

Sina: Nein, Quatsch. Ich gehe davon aus, dass ich andauernd irgendwas übersehe. Es wäre aber cool, wenn man ein Miteinander hätte, bei dem es möglich ist, sich gegenseitig auf Fehler hinzuweisen.

Lyonel: Ich versuche in meinen Handlungen, aber auch in meinen Gedanken, niemanden zu verletzen und zu diskriminieren. Aber zu behaupten, dass das dann auch der Realität entsprechen würde, wäre vermessen und falsch. Meiner Meinung nach ist es wichtig, sein eigenes Handeln zu reflektieren. Nur dann können wir die Verantwortung für unser Handeln anerkennen, um in Zukunft weniger diskriminierend zu handeln. Veränderungen fangen bei einem selbst an.

Meine Geschichte:

Alltag und Rassimus

Der Rassismus vor meiner Haustür ist Alltag geworden – und das Vorbeilaufen, wegrationalisieren, Wut unterdrücken ebenso.

Vor meiner Haustür ist ein kleiner Drogenumschlagplatz. Ich wohne seit vier Jahren hier und kann mich nicht dran erinnern, dass es jemals anders gewesen sein sollte. Gehört(e) eben zum Straßenbild - Menschen, die ich praktisch immer als „männlich“ und „schwarz“ lese, stehen dort und bieten mir seit Jahren Drogen an – ich lehne ab, leise, mit wenig Gestik, um keine Aufmerksamkeit auf diese Menschen zu ziehen.

Das war für mich Teil des Straßenbildes – was ist schon der große Unterschied zwischen Menschen, die die neueste Limo promoten und Menschen, die Gras verticken, außer dass die einen dafür in die Illegalität gezwungen werden und die anderen nicht?

Seit ca. einem Jahr hat sich das geändert. Wo früher vielleicht zweimal im Jahr die Polizei auftauchte, tut sie dies seit einem Jahr aufgrund geänderter (= verschärfter) Gesetzeslage fast täglich. Großrazzia. Kastenwagen rasen mit Blaulicht durch meine Straße. Türsteher-Typen steigen oft aus. Fast schon militärisch mutet das manchmal an.

Und natürlich gehen diese Polizist*innen vor allem zu denen, die äußerlich in das ihnen vorgegebene oder bekannte Raster passen. Menschen, die sie als „männlich“ und „schwarz“ lesen, wie ich.

Am Anfang bin ich erschrocken. War so direkt wie nie zuvor mit der Hin- und Hergerissenheit konfrontiert: greife ich da jetzt ein? Wenn ja, wie? Was kann ich tun und was ist sinnvoll? Muss es sinnvoll sein?

Ich greife eigentlich fast nie ein. Lasse den Rassismus zum Alltag werden. Fahre mit meinem Fahrrad an der täglichen Razzia vorbei, spüre, dass da wieder diese Wut ist. Starre die Polizist*innen böse an – habe aber meistens das Pech, dass die gerade mit ihren Drangsalierungen beschäftigt sind und sich herzlich wenig über einen grimmig schauenden Fahrradfahrer scheren.

Ja, da ist definitiv Wut, immer wieder! Das ist die Wut, die mich dazu gebracht hat, vorletztes Jahr einer Gruppe Rassist*innen den Stinkefinger zu zeigen (sehr intelligentes Argument, das ich da in die Diskussion geworfen habe) – nur um dann in eine Schlägerei verwickelt zu werden, bei der ich dann am Ende die Polizei gerufen hab. Ja, die Polizei. Die Ironie ist mir nicht entgangen.

Die Wut ist immer wieder da. Der Stinkefinger bleibt aber stecken. Fehlender Mut und das Rationalisieren der Situation in ein „ich kann da ja eh nicht helfen“. Selbstschutz. Das ist ein Teil davon. Ein anderer Teil ist oft, dass ich „zur Arbeit muss“ - oder doch „soo müde bin“ dass ich sofort zu meiner Haustür gehe. Alltag.

Und dann zwickt das irgendwo. Wirkt nach. Ich fühle mich scheinheilig, werde mir der ganzen Ausweichmechanismen bewusst, derer sich mein (Unter-)Bewusstsein so bedient. Werde wütend auf mich selbst, weil es kein Argument dagegen gibt, zumindest der (für die Polizei) nervige Passant zu sein, der einfach da steht und ab und zu nervige Fragen stellt. Vielleicht einfach nur um zu zeigen: Ich schau nicht weg, du hast einen Zeugen. Vielleicht ja auch nur um mein eigenes Gewissen zu beruhigen - White guilt und so. Aber falsch wäre es trotzdem nicht.

Der Rassismus um mich rum und in mir drin war und ist schon immer Alltag gewesen. Genau wie der Sexismus, der Ableismus, der Klassismus und wie sie alle heißen. Das Alltägliche verschleiert nicht nur, sondern es macht es auch sehr schwer, dagegen anzukämpfen, dass sowas Alltag bleibt.

Das muss mein nächster Schritt sein. Sowas sehen und dann versuchen zu begreifen, dass das gerade nicht „normal“ ist. Dass da gerade ein tiefer Einschnitt in ein Menschenleben passiert und ich zumindest dabei stehen sollte, Präsenz zeigen sollte. Nicht nur vor meiner Haustür.

Anerkennung und Abneigung

Ich war vielleicht sechs oder sieben Jahre alt. Ich war eher ein ruhiges Kind, kein großer Zampano. Man sagte mir nach, ich sei klug.

Ich kann mich gut an die Zeit erinnern. An Gefühle von Freundschaft, Schuld, Trauer und schlechtem Gewissen.

Es war ein kleines Dorf in Baden-Württemberg. Ein Dorf, in dem gesellschaftliche Normen und Normalitäten knallhart zuschlagen. Ich hatte einen Freund, Thomas. Er lebte mit seinem Vater zusammen, einem „Säufer“ und Arbeitslosen. Thomas war nicht gut in der Schule. Thomas machte Ärger. Ich glaube auch, Thomas bekam Prügel zuhause. Aber Thomas war mein Freund. Und er war ein guter Freund. Wenn ich heute daran denke, spüre ich das.

Wir spielten im Fußballverein. Der Sohn von unserem Trainer hieß Micha. Micha war beliebt, Michas Eltern hatten Geld. Micha setzte die Regeln und entschied, wer dazu gehört und wer nicht. Über einige Wochen entschied er, dass Thomas nicht mehr dazugehören sollte. Wir fingen an, Thomas zu ärgern, wir grenzten ihn aus. Wir beschimpften ihn für seine Familie. Wir schubsten und hauten ihn.

Mir kommen heute noch fast Tränen. Seine verständnislosen Blicke, die mich fragen: „Was ist los mit dir? Wir sind doch Freunde?“ Ich, der diese Freundschaft leugnen muss, um scheinbar mein gesellschaftliches Gesicht zu wahren.

Auch meine Familiensituation kollidierte mit dem Normalen in diesem Dorf. Mich gegen meinen Freund zu stellen half mir, mich wieder normal und anerkannt zu fühlen. Ich fühlte mich in diesen Momenten auch akzeptiert und nicht mehr schief angeguckt.

Thomas ist irgendwann weggezogen – mein schlechtes Gewissen und meine Schuld sind geblieben.

Ich glaube, wir müssen Abneigungen, die wir gegenüber einzelnen Menschen empfinden immer reflektieren. Wir können schnell Opfer einer internalisierten Normalität werden, die leider durchzogen ist von sexistischen, rassistischen, antisemitischen, homophoben und – in meinem Fall – klassistischen Denkmustern. Das heißt nicht, dass wir Menschen manchmal nicht auch einfach „nicht mögen“ dürfen oder ohne gute Begründung blöd finden dürfen. Aber an vielen Stellen sollten wir uns schon fragen, woher diese spezifische Abneigung gerade rührt. Vielleicht suchen wir in unserer Abneigung in manchen Momenten, unsere eigene gesellschaftliche Sprechposition zu verteidigen.

Das „andere“ bedroht das „eigene“, wenn das „andere“ benutzt und konstruiert wurde, um das „eigene“ als Selbst herzustellen.

Asozial

Es war in der dritten oder vierten Klasse. Ich war also ungefähr 10 Jahre alt. Ich hatte eine Mitschülerin mit dem Namen Katja. Heute würde ich sagen, sie kam aus einer sozial schwachen Familie. Damals fiel das Wort asozial.

Katja wohnte in keiner guten Wohngegend und hatte mehr als zwei Geschwister. Sie trug wahlweise viel zu große oder viel zu kleine Kleidung. Oft war ihre Wäsche dreckig. Und ihre Haare fettig. Manchmal hatte Katja keine Pausenbrote mit.

Es hieß, sie würde stinken. Ob das tatsächlich so war, oder schon Teil der Abwertung und Ausgrenzung, kann ich nicht mehr sagen.

Ihre Eltern waren arbeitslos und faul, tranken zu viel Alkohol und schlugen ihre Kinder. So erzählte man. Auch hier weiß ich nicht, was der Wahrheit entsprach und was erfunden war. Letztlich spielt es auch gar keine Rolle.

Ich erinnere mich wie wir regelmäßig nach der Schule in einem Pulk von vielleicht fünf Kindern hinter ihr her liefen. Sie beschimpften, schubsten, an ihren Haaren und an ihrer Kleidung rissen.

Ich erinnere mich, dass Katja weinte und es mich nicht davon abhielt weiterzumachen. Ihr Nachhauseweg dauerte etwa 20 Minuten.

Was muss Katja empfunden haben. In dem Moment? Oder auch viele Jahre später? Hat sie jemandem davon erzählt? Jemals? Oder hat sie sich geschämt?

Heute schäme ich mich. Und ich frage mich wie es dazu kommen konnte? Was hat uns so hart sein lassen? Warum hatten wir kein Mitgefühl?

Aufgehört hat das Ganze, als meine Mutter uns dabei erwischte. Sie wollte mich von der Schule abholen. Sie sagte gar nichts. Musste sie auch nicht. Ich sah mich sofort mit ihren Augen.

Denkster

Ob ich schon mal diskriminiert habe? Sicherlich. Manchmal bewusst, manchmal unbewusst. In meiner Pubertät wurde ich stark durch die deutschsprachige HipHop-Szene geprägt. Unsere Vorbilder waren z.B. die Absoluten Beginner oder Fünf Sterne Deluxe. Alles was irgendwie nicht cool war, war damals für mich "schwul". Und Leute, die ich nicht besonders mag, habe ich als Schwuchtel, Mongo oder Spast betitelt. Ich kann mich noch gut an eine Zeile des Rappers King Kool Savas erinnern. Er rappte einst: "Alle MCs sind schwul in Deutschland." Anfang der 2000er war die Zeile von in meinen Ohren ein klarer Diss an alle anderen deutschen Rapper. Heute bin ich froh, mit vielen Menschen zu tun zu haben, die sich zu dem Rap wahrscheinlich nur denken würden "Schön wär's, wenn alle Rapper in Deutschland schwul wären."

Aber zurück zu mir. Es muss das Jahr 2001 gewesen sein, ich war 13 Jahre alt und total im HipHop-Fieber. Zusammen mit Jonas, meinem besten Freund, haben wir selbst probiert zu rappen. Denkster hieß unsere Kombo. Musikalisch war es natürlich unter aller Sau, aber wir waren stolz wie hulle. Ich habe die Texte zu unseren Songs geschrieben und Jonas hat sich um die Beats gekümmert. Ein Song der damaligen Zeit ist mir besonders in Erinnerung geblieben: "DR. Kongo". In dem Song wird eine fiktive Geschichte von einem gewissen Doktor Kongo erzählt. Das Wortspiel von DR. Kongo als Demokratische Republik Kongo und DR. Kongo als Doktor Kongo - so platt es auch sein mag - fande ich damals so witzig, dass ich einen Song darüber schreiben musste. Ich möchte gerne ein paar Zeilen zitieren, um die Problematik zu verdeutlichen. So heißt es in dem von mir geschrieben Text:

Straigth from Kongo?
Ja, genau da komm ich her!
Mein Zug kommt erst inner Stunde
Yo, erzähl' mir mehr!
Im Kongo war ich King
und das werd ich hier auch!
Spiel' immer auf der Bongo,
denn so will's der Brauch.

Hallo Leute
Ich bin DR.Kongo,
trommel mich durchs Land
und erschrecke jeden Mongo.
Rumdidum, ich bin DR. Kongo,
trommel mich durch's Land
mit meiner kleinen Bongo.

Ich möchte gar nicht so sehr auf die Beleidigung Mongo eingehen, die hier auch auftaucht. Vielmehr möchte ich das Bild, welches hier von der Person namens "DR. Kongo" gemalt wird, ansprechen. Es zeigt den rückständigen Schwarzen aus dem Kongo, welcher auf seiner Bongo trommelt, scheinbar ganz treu seinen uralten Bräuchen folgend. Mein Bild vom Kongo, formuliert in dem Song, diskriminiert die Menschen aus dem Kongo, weil es sie als rückständige Bongo-Trommler darstellt. Im Nachhinein ein unnötiger Song, gibt es doch so viele schöne Musik, die ohne Klischees und Diskriminierung auskommt.

Der schmale Grat

Ein ganz normaler Morgen, ich sitze im Regionalzug in Richtung Uni. Fahrkartenkontrolle.

Noch ist der Zangenmann unten unterwegs. Ich krame aber schon mal meinen Geldbeutel hervor. Und dann warte ich. Irgendwann guck ich über meinen Buchrand und sehe warum es so lange dauert.

“Ihr denkt och, ihr könnt euch alles erlauben. Weeßte, morgen sitzt de dann wieder hier und sagst dat de dit nich jewusst hast.”

Diese Worte und mehr von dieser Sorte dringen an mein Ohr. In einer Lautstärke und mit einer Mimik, die den Raum zum Ersticken bringt. Menschen beginnen sich gegenseitig anzusehen. In mir die Stimme: “das geht ja gar nicht!”.
Ich räuspere mich laut und fixiere den Zangenmann mit durchdringenden speerspitzen Blicken. Er merkt nichts.

“Ausweis. Ik will deen Ausweis sehn. – Geht dat n bisschen schneller?”

“Wie ich ihm die Meinung sagen werde, wenn er hier hochkommt um mich zu kontrollieren!!!” – “ja, wie denn eigentlich? Wie kann ich ihn denn am besten treffen, mmh?“ Vielleicht so: “Ich finde ihre Art unter aller Sau” – oder: “Sie sind ja die Verkörperung der Unprofessionalität in Reinform” – Aber nee, dann wirke ich ja so, als hätte ich meine Emotionen nicht im Griff. Vielleicht lieber: “Geben Sie mir doch mal bitte die Nummer von ihrem Chef! Die DB möchte sicher über die rassistischen Äußerungen ihrer Mitarbeiter Bescheid wissen.”

Von unten aus der Außenwelt: “bei Euch könnta ja och nicht einfach allet umsonst haben.”

Boah, mir wird schlecht! Ich merke wie sich die Wut in mir ausbreitet. Ich räuspere mich zum Zweiten mal.

Mein Herz pocht schnell, überall in mir Kribbeln. Das kann doch nicht sein, dass niemand was sagt, alle nur gucken. Gleich werde ich ihm meine Meinung sagen! Gern so, dass es alle hören. Oder jetzt sofort? Aber mmhh, bei meinem Ticket ist die Gültigkeit auch etwas fragwürdig.

Irgendwas wird da unten ausgetauscht, nach wie vor begleitet von Abfälligkeiten.

Potsdam Hbf – “was? schon? Aber, ich habe doch noch gar nicht …” - Ich muss aussteigen. Okay, im Runtergehen krieg ich ihn, denke ich. In diesem Moment verschwindet der Zangenmensch in den nächsten Wagen.

Was bleibt und mich seither mehr denn je begleitet, ist die Erkenntnis, dass Eingreifen schneller gehen muss. Dass der Moment des ersten Ungerechtigkeitsgefühls das Zeichen ist, die Stimme zu erheben, dass es für ein “genug ist genug” kein objektives Maß gibt, dass es zweitrangig ist, wie man widerspricht. Erstrangig ist es, dass man widerspricht und dass es in unserer Verantwortung liegt (und damit meine ich die jedes*jeder Einzelnen) Initiative für Gerechtigkeit, Menschenwürde und Demokratie zu ergreifen.

Aila

Lookism

Ich war ungefähr 11 Jahre alt, lebte am äußeren Rand einer Großstadt und ging dort zur Schule. Es gab in meiner Klasse einen Jungen namens Patrick. Patrick war in meinem Alter. Er war zu diesem Zeitpunkt übergewichtig, trug eine Brille und hatte Probleme mit dem Gehen.

Patrick wohnte zu diesem Zeitpunkt in meiner unmittelbaren Nachbarschaft. Unsere Eltern verstanden sich gut miteinander und außerhalb der Schule verstanden auch wir uns gut.

In der Schule kam es dann jedoch zur Diskriminierung aufgrund der äußerlichen Merkmale. Patrick wurde angespuckt und verbal nieder gemacht. Doch das war nur der Anfang. Es ging bis hin zur körperlichen Gewalt.

Ich war mittendrin und ließ mich zunächst auch nicht davon abhalten mitzumachen. Ob es daran lag, dass ich das Gefühl von Macht spürte und mich davon hinreißen ließ, oder doch an etwas anderem kann ich nicht mehr sagen.

Am Morgen bevor es Zeugnisse gab, kam es dann zum Höhepunkt. Meine Mitschüler*innen hatten illegales Feuerwerk besorgt. Dieses sollte Patrick dann vor die Füße geworfen werden, mit dem Ziel, dass er dann endlich einsieht, dass er etwas ändern muss. Dieser Plan wurde in die Tat umgesetzt. Dabei kam es zu gravierenden Verletzungen.

Wie ging es Patrick in dieser Situation? Wie ging er im Nachhinein mit der Situation um? Inwieweit hat ihn dieses Erlebnis geprägt?

Ich habe erkannt, dass es heute für mich regelrecht peinlich ist, was ich damals getan habe. Warum habe ich diese Macht ausüben wollen? Warum schaffte ich es nicht mich abzugrenzen von der Gruppe?

Ein Ende nahm diese Serie genau nach dieser Schlüsselsituation. Als ich Patrick am Boden sah wurde mir klar, so kann es nicht weitergehen, ich kann und möchte niemanden so verletzen.

Reflektierende Begegnung

20 Jahre alt, Ausreiserin, weltoffen und ohne Vorbehalte anderen Menschen gegenüber. Das war das Bild, das ich damals von mir selbst hatte. Bis zu diesem Erlebnis:

Es war spät am Abend in HongKong und ich suchte mir einen Platz in einem Schnellrestaurant, um Tagebuch zu schreiben. Eine alte Dame saß mir gegenüber am Nebentisch. Ihr Gesicht übersäht mit Falten, die Kleidung einfach und etwas verschlissen. Sie scharte einige Plastiktüten um sich. Wie ein Mütterchen vom Land wirkte sie. Ob sie obdachlos war? Ich fragte mich, wer sie wohl dort abgesetzt hatte und ob sie auch Mandarin sprach, oder nur ihren örtlichen Dialekt.

Nach einigen Minuten beugte sie sich zu mir und fragte mich ob ich alleine sei und woher ich komme – in tadellosem Englisch. Ich war erstaunt und fühlte mich ertappt. Als ich sagte ich käme aus Deutschland, begann sie auf Deutsch mit mir zu sprechen. Wow.

Sieben Sprachen beherrschte sie, war Architektin und früher bekannt mit namhaften Kollegen und Kolleginnen, zählte zu den ersten Frauen Chinas, die das studiert hatten und war in der ganzen Welt zuhause gewesen. Wir unterhielten uns sehr lange. Was sie jetzt machte, wo sie wohnte und warum sie des nachts unterwegs war erfuhr ich nicht.

Doch sie beeindruckte mich. Und vor allem zeigte sie mir, wie sehr ich voreingenommen war, von äußerem Erscheinen auf Persönlichkeit, Bildung und Erfahrung schloss, wie sehr damit eine Wertung einherging und ich Urteile fällte – Vorurteile.

Rhythmus im Blut???

Es ist jetzt schon einige Jahre her, da war ich mit Jane aus Kenia eng befreundet. Sie flüchtete in den 90iger Jahren mit ihrem damaligen 5 jährigen Sohn nach Deutschland, weil ihr Mann - Angehöriger einer Oppositionspartei – ermordet worden war.

Vielleicht weil ihr Sohn und meine Tochter fast gleichaltrig war, freundeten wir uns damals enger an. Wir konnten uns auch gegenseitig viel unterstützen, ich half ihr mit unserem Behördendeutsch oder ihrem Sohn später in der Schule bei den Hausaufgaben, sie half mir über die stressige Zeit mit meinem Zweitgeborenem klar zu kommen...

Ihr Junge konnte wunderbar irre tanzen, egal welche Musik gespielt wurde, er bewegte sich in einem tollen Tanzrhythmus dazu, man schaute gerne hin. Der Junge hatte dadurch im Hort und auf vielen kleinen anderen städtischen Events öfters Auftritte. Einige Hort-Erzieherinnen und auch wir Eltern meinten immer wieder bewundernd, dass muss in seinem Blut (Genen) liegen, anders konnten wir uns dieses Talent nicht vorstellen.

Erst Jahre später, durch die Beschäftigung mit dem Buch „Deutschland Schwarz weiß“ von Noah Sow während eines Workshops der NFJD wurde mir klar, das solche Zuschreibungen absoluter Nonsens sind und zum allgegenwärtigen Alltagsrassismus gehören.

Auf die Idee, dass er einfach nur viel geübt hat, bin ich damals nicht gekommen.

Heute lebt Jane mit ihrem inzwischen erwachsenen Sohn irgendwo in Berlin. Wir haben leider keinen Kontakt mehr miteinander. Sie ging damals nach Berlin, weil sie in unserer kleinen Provinzstadt öfters auf offener Straße angepöbelt wurde und sie Angst um ihren Sohn bekam. Sich mit dem Alltagsrassismus auseinanderzusetzen, hilft vielleicht auch betroffenen Mitmenschen von rechter Gewalt den Rücken zu stärken, ich hoffe es...

Vom Nein-Sagen

Zivilcourage - ein hoher Wert und manchmal fehlt mir der Mumm und ich schweige.

Mein Vater war Jahrgang 1923. Obwohl intellektuell und querdenkend, war er ein begeisterter Junge in der Hitlerjugend. Gemeinschaft, Zusammenhalt, Abenteuer, mittendrin.

Aus dem Krieg und der Gefangenschaft kehrte er geläutert zurück. Von da an wurden Antifaschismus, Offenheit und Zivilcourage Leitlinien für sein Leben. Somit auch in meiner Sozialisation, als Forderung und Auftrag an mich.

Ich versuche diesem Auftrag immer wieder gerecht zu werden, bin politisch wach und engagiert, aktiv in Aktionen und Kampagnen, mache meinen Mund auf. Und dann passiert es, ich versage im ganz konkreten Alltag.

Alltagsrassismus um mich rum, unter Kolleg*innen, im Kontakt mit Institutionen. Und ich beginne zu schweigen, in Situationen, in denen ich vermeintlich abhängig bin vom Wohlwollen der Kolleg*innen oder von einem positiven Bescheid vom Amt.

Das beginnt sich zu häufen. Mein Schweigen und die Anlässe. Denn der Ton hat sich rasant verschärft. Blanker, entsetzlicher Rassismus begegnet mir im Alltag. Schließlich hat „das muss man doch mal sagen dürfen“ Tür und Tor geöffnet. Jede*r meint undenkbare Dinge unbedacht äußern zu dürfen. Unsagbare Dinge! Unfassbare Statements!

Mir wird schlecht gegenüber der hässlichen Fratze des Alltagsrassismus. Mir wird ganz arg übel, weil ich schweige. Aufgrund einer gefühlten Abhängigkeit und aus Sorge um meine Existenz beginne ich zu schweigen. Mein Gesicht im Spiegel – ich will nicht, dass ich eines Tages vielleicht nicht mehr hineinschauen kann in den Spiegel, in mein Gesicht, weil ich mein inneres Toben und Zürnen, meine Zivilcourage nicht sichtbar gemacht und benannt habe. Weil ich einmal zu viel geschwiegen habe.

Um des lieben Friedens willens im Kolleg*innen-Kreis, in der Familie, unter Freund*innen und in Institutionen zu schweigen, ist falsch. Es gibt kein richtiges Schweigen um des falschen Friedens willens. Ich will eine Atmosphäre in der platt, beschränkt, böse und verletzend über Andere gesprochen und geurteilt wird nicht akzeptieren oder tolerieren. Immer wieder die Frage: Wer wird definiert und wer definiert. Und das macht mir Angst. Wer sitzt auf den Stellen, die über andere und deren Anliegen entscheiden.

Ich bin gerade im Kontakt mit vielen Ämtern von deren Bescheiden ich abhängig bin. Ich sitze vor Verwaltungskräften jeden Alters, lasse ihre groben pauschalisierenden Alltagsrassismen über mich ergehen. Ich habe geschwiegen, jetzt schon zu oft. Ich schäme mich.

Wie könnte ich reagieren, ohne in ganz verheerende Auseinandersetzungen zu geraten. Zum Beispiel: „Das, was Sie gerade von sich gegeben haben, verstößt gegen das Anti-Diskriminierungsgesetz, ich werde mich bei der entsprechenden Stelle über Ihre Äußerungen beschweren“. So einfach und doch so schwer für mich, wenn ich selbst betroffen bin. Andere in anderen Ländern, andere … wagen viel mehr, wenn sie ihre Meinung sagen.

Ich will nicht mehr Schweigen zum bösen Spiel! Ich denke an unsere Vorbilder! Hannah Arendt, Tucholsky, Weiße Rose, Edelweißpiraten, um nur wenige zu nennen …

„Kein Mensch hat das Recht zu gehorchen“ (Hannah Arendt) und ich sage zu mir selbst „Kein Mensch hat das Recht, zu schweigen, wenn Unrecht geschieht“

Ich weiß nicht wie es mit meinem Mut bestellt ist. Aber ich will nicht mehr hauptsächlich in meiner politischen Aufklärungsarbeit an die anderen appellieren.

Was will ich ändern?
Stopp! Sage NEIN! Ja, ICH sage nein! Wer sonst, wenn nicht auch ich?!

Schulungen

In regelmäßigen Abständen bieten wir Multiplikator*innenschulungen für haupt- und ehrenamtlich Aktive der Kinder und Jugendhilfe an.

Die Multiplikator*innenschulung ist ein Sensibilisierungstraining zur Schärfung des Bewusstseins für Diskriminierungsmechanismen. Im Rahmen des Trainings werden die Entstehungs- und Wirkungsweisen von Vorurteilen untersucht, wobei die Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung und den eigenen Werten und Handlungsweisen im Vordergrund steht. Die Teilnehmer*innen können biographische Erfahrungen mit Vorurteilen und Diskriminierung in die Schulung einbringen, ihr Denken und Verhalten kritisch hinterfragen und so einen sichereren Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit erwerben. Ziel der Schulung ist es, die individuelle Diversitäts-Kompetenz der Teilnehmer*innen zu erweitern und sie somit zu befähigen, der Vielfalt und Verschiedenheit von Kindern und Jugendlichen wertschätzend, respektvoll und fördernd zu begegnen. Die Schulung hat einen hohen praktisch-methodischen Anteil.

Für weitere Informationen oder zur Absprache von Terminen, bitten wir um Nutzung des nachfolgenden Kontaktformulars.

Materialien

Nach der Teilnahme an unserer Schulung erhalten alle Teilnehmer*innen den Leitfaden "DIVERSITÄT - Vielfalt statt Einfalt" als PDF zum Download kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Eine Vorschau befindet sich hier.

Download:

Kontakt & Impressum

Dies ist ein Internetauftritt der Naturfreundejugend Deutschlands

Kinder- und Jugendwerk der Naturfreunde -
Verein zur Förderung der Naturfreundejugend Deutschlands e.V.

Warschauer Straße 59a
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Malin Holtmann (Vorsitzende), Sascha Böhm, Jannis Pfendtner, Finn Houska und Dennis Melsa

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV
Dennis Melsa, Bundesgeschäftsführer Naturfreundejugend Deutschlands (Anschrift wie oben)

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